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Captain Planet »Unterm Pflaster der Strand«

Von Ulrike

»Geya, die Mutter der Erde, hat genug von den Umweltkatastrophen, die der Mensch unaufhörlich heraufbeschwört. Sie sucht sich ein Team aus fünf jungen Menschen, die sie alle mit magischen Zauberkräften ausstattet. Zusammen mit dem Superhelden kämpfen sie fortan für die Rettung der Welt.«

sind heute zwar nur noch zu viert und sie benutzen heute lieber Instrumente, aber was den Rest angeht, scheinen die Helden erhalten geblieben zu sein. Ob der Name die Jugend-Verbindung in die 90er beabsichtigt: ich weiß es nicht, will es aber wohl hoffen.

Die Jungs aus Hamburg machen super Emo-Punk vom feinsten, wie man ihn kennt, liebt und wie er sein muss. Ihre 7inch heißt »Unterm Pflaster der Strand«. Und kommt limitiert und ganz wunderbar illustriert daher, und wenn man länger sucht, findet man sogar noch ein Gimmick. Erschienen ist das gute Stück bei und befindet sich dort in guter Gesellschaft. In der Schublade Emo-Punk sucht und findet sie aber dennoch viel musikalische Abwechslung. Sehr schöne Gitarrenmelodien, ohne sich darin zu sehr zu verlieren und die Geschwindigkeit außer acht zu lassen. Zu allen Gelegenheiten des Lebens hörbar.

Dies ist eine der Platten, von denen auf jeden Fall mindestens ein Lied auf die Kassette fürs Auto oder die beste Freundin kommt. Musik, die einen morgens dazu bringt wirklich mal wieder aufzustehen. Lieder, die einem sagen, dass man nicht allein ist, in einer Welt voller Idioten, die gerne zur Arbeit gehen und denen ein Urlaub in Jahr ernsthaft reicht. Texte, die so kryptisch sind, aber trotzdem von allen verstanden werden, wenn man sich rein denken und verstehen will. Die Lieder handeln von Situationen, die sofort persönliche Bilder vor den Augen aufleuchten lassen. Den Assoziationen wird freier Lauf erlaubt, ohne völlig abzudriften und am Ende sinnentleert zu verbleiben. Es breitet sich ein irrationales wohligen Gefühl im Körper aus von Szene, die noch in Ordnung ist. Sympathische Leute mit Anspruch, nicht völlig desillusioniert, Konzerte D.I.Y.

Leider bin ich noch nicht in den Genuß gekommen ein Live-Konzert zu besuchen, aber die Gerüchte sagen, es wäre ein Muss.


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