05.12.2007 / 7:35 pm
Von Dennis
Wie kann es eigentlich sein, daß Gott wirklich restlos alle Menschen liebt? Also auch diejenigen die ständig nur Unfug machen oder ihn verleugnen oder mich, der täglich die allerleckersten seiner Kreaturen aufisst? Man muss wohl daran glauben.
Ein wenig sprachlos stehen wir vor dieser Einsendung aus Süddeutschland. Eine große Portion Christenrock servieren uns die drei Jungmänner von Ceil auf ihrer CD „Pride Of Creation“, die übel weil gottgefällig aufstößt, hat man erst einmal die verfasste lyrische Fracht in Augenschein genommen. Behängt mit jugendlichem Pathos in einem gottgegebenen Englisch erscheint noch der netteste Blödsinn als Stoßtrupp der Regression und naives Glaubensbekenntnis. In ihrer bisherigen Schaffensphase beschenkte die Band vor allem Evangelische Jugendgemeinden, Konfirmationsfirlefanzen, die Teilnehmer von Bikergottesdiensten und andere bußfähige Sünder mit ihren Lobliedern – ein Publikum also, daß empfänglich ist für Gottes Wort in legasthenischer Dekoration. Warum man aber überhaupt das Bedürfnis hat für Gott zu rocken, bleibt für uns unerklärlich.
Also Jungs, tut uns leid, dass ihr noch nicht denken konntet als euch dieser Floh ins Ohr gesetzt wurde, eure Mucke ist auch gar nicht so schlecht, aber für dergleichen Christenquatsch haben wir nichts übrig und finden, daß für solchen Output auf Platte eigentlich nicht mal virtuelle Fanzine-Seiten verschwendet werden sollten.
05.12.2007 / 7:35 pm
Ja… »sollten«. An der Platzverschwendung trägst Du die alleinige Schuld. ![]()
19.12.2007 / 4:46 pm
Naja die Mucke als »gar nicht so schlecht« zu bezeichnen ist aber wirklich noch gnädig! Ist einfach durchgelutschter 1000-fach durchgenudelter Poprock…
Und den Christenquatsch noch zu reviewen ist tatsächlich überflüssig…
Beatpunk ist zu nett!!!
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