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»We Are The Factory« – Endearment Tourtagebuch

Von Endearment

Schon wieder bei Beatpunk eine Band auf Reisen, diesmal die Boys von , die Ende Sept./Anfang Okt. mit ihrer aktuellen Scheibe »We Are The Factory« durch die einschlägigen Clubs sporteten. Wie schon bei Minipli 550, wartet ein lässiges , das nebenbei bemerkt einer der besten Gründe ist, selbst eine Band aufzumachen, um auch mal so ein Teil vorweisen zu können.

24.09.04//Köln/Mütze: Keine Diskussionen, kein Hunde, Keine Palitücher…
Erstes Konzert an der Homebase, direkt im tiefen Mühlheim, lecker Essen (auch für Veganisten), vier Bands, nach dramatischem Münzwurf als letztes, zweimal unentschieden, Münze auf der Kippe. Erste Band »Sister Resist«, Kölner Nachwuchstalente, deren Gitarrist sagt immer: »Easy Alter«, 110 Leute und »Falscher Hase« auf der Menükarte. Zweite Band »B-Abuse«, waren ganz gut, aber haben eine Stunde aufgebaut, danach die grandiosen »Marinus« mit 1A Dia-Show durch Stefan Schmidt. Leipzig – Absage für »Marinus«, selber Schuld wenn man kein Demo hat …Wir spielen um halb 2, coole Show und Philipps Finger blutig gespielt. Start des Schnurrbart-Projekts und gute Nacht incl. Frühstück verbracht.

25.09.04//Saarbrücken//Alte Feuerwache: Danzig voll geil!
Morgens noch Kundgebung gegen Antiimp-Nazis, danach ab in den Bus und gen Süden. Start des Pommes-Projektes von Thommy, irgendwann nur noch Weinberge und dann plötzlich Weinberge, danach nichts mehr und irgendwann noch Saarbrücken vor die Grenze geschissen. Feuerwache gemütlich, aber im 4. Stock, gegenüber des Puffs »City Love«. Stadt heruntergekommen, hohe Erotik-Shop-Dichte, laut Veranstalter 20.000 Junkies in der Stadt. Das Essen besteht aus 5 kg Butter, 10 Litern Sahne und 80 kg Käse, vereinzelt Tortellinis gefunden. Thommy führt sein Pommes-Projekt fort. Essen war lecker und »extrem kalorienarm«. »Marinus« bekommen Durchfall. Leider nur 30 Leute, weil Saarbrücken so langweilig ist, darunter ein Gangster-Boss auf Speed, der irgendwo zwischen blödem Danzig-Fanatismus und »Sieg Heil« Sprüchen hängengeblieben ist. »« starten, »Marinus« enden frühzeitig, weil Cops aufgrund der sich anbahnenden Schnurrbart-Konkurrenz Stress machen. Marco legt noch coolen Techno auf und wir tanzen betrunken ins Bett. Ich bin krank wie Sau und zwecks Fortführung der Tour übernachte ich im »Stundenhotel« »Madleine«, wo des nachts von Verrückten Türen eingetreten werden. Ich Frühstücke noch im Hotel und suche dann das örtliche Krankenhaus auf. Antibiotika bis zum Ende der Tour, na toll. Nach einem grandiosen weiteren Kaffee und Rührei/Bratkartoffeln/Brötchen etc. Frühstück, gehts back nach Kölle.

26.09.04//Köln//Day Off: Relaxen
Gut in Köln angekommen. Relaxen, duschen, schlafen und »Ocean´s Eleven« gucken. Danach super Falafel im hippen Szene-Imbiss essen, danach hippe Szene-Bar, Stefan Schmidt legt auf. Wir vergnügen uns mit Kölsch und Whisky. Nachts italienischen Erotikfilm geschaut, boah war der langweilig… Danach SMS-Sendung, versucht dort Werbung für die Erfurt Demo unterzubringen.

27.09.04//Bielefeld/Day Off: Geburstag (nach)feiern…
Ich hatte am Vortag Geburtstag, deshalb heute bei mir zuhause Kaffee und Kuchen, in entsprechender Atmosphäre, abends das beste Essen ever, sowie viel Bier und einige Freunde. Straight Edge Frau mit Rumkuchen auf Eierlikör gebracht. Dieter Bohlen Hörspiel für den Rest der Truppe und eingeratzt.

28.09.04//Münster/Baracke: Döner King, »Kein Bock auf Schlange…«
Erstmal schön ausgeschlafen und dann relativ spät ab nach Münster. Ich bin fast wieder genesen. Am Bahnhof erstmal die Megadröhnung Knoblauch abgeholt. Auf zur Baracke und relaxt am stinkenden »Aa-See«. Lennart und Phillip machen heute die Show und sind sehr nett. Sie geben uns auch den Tip bloß nicht in den See zu fallen, sonst würden wir mit drei Beinen oder so wieder rauskommen. »Year Future« teilen heute die Bühne mit uns und sind gut. Mir als altem »Bauhaus« und »Christian Death« Fan zu sehr »Kopie«…nein nicht wirklich aber etwas! Unser Konzert hat gerockt, leider wieder nur 30 Menschen da. Nach dem Konzert zu Lennart und Phillips WG und dann ins münsteraner »Nachtleben«. Bei Döner King mitten in der Nacht Pommes gegessen. Thommys Projekt geht weiter… Dann zur »Luna Bar«. Lange Schlange!!! Kein Bock drauf… Ab zur Tanke, Bier kaufen und in der WG über Politik (wenig), alte Hardcore Tage (mittel) und irgendwelchen besoffenen Scheiß (viel) philosophiert. Gute Nacht!

29.09.04//Darmstadt/Oetinger Villa: »Mandearment und Slipknot geben sich die Ehre…«
Morgens lecker gefrühstückt und geduscht. Durch den münsteraner Regen ab zum Bus. Kein Strafzettel, ein Glück für dich Münster… Auf nach »Zwölffingerdarmstadt«. Die Villa wird gerade renoviert, sagte mir Uli vorher… Da angekommen ist es etwas staubig, aber egal. Ansonsten alles noch wie vor zwei Jahren, nur die »Antifada« Schmierereien stören uns doch arg. Marinus machen dazu auch eine schöne Ansage. Heute spielen »Bionic Ghost Kids«, »Marinus«, »« und »Grizzly Twister«. »B.G.K.« starten und sind peinlich, schlimm und langweilig. Oder haben wir keinen Humor? Mit Masken, Playback und billigen »Rammstein« Akkorden bewaffnet langeweilen sie uns und begeistern die Kids. »Marinus« danach sind eine Wohltat, leider rennt die Hälfte der Kids raus um mit den Helden Jägermeister zu saufen oder uns als »dumme -Schwuchteln« zu bezeichnen. Ich werde kurz ziemlich sauer, nicht weil ich oder besser gesagt der liebe Felix als »-Schwuchtel« bezeichnet werde, sondern weil mir diese Homophobie unter diesen mit »Misfits« T-Shirts und Nieten ausstaffierten Pseudopunkern voll auf den Nerv geht. Denke kurz über eine Prügelei nach, lasse das aber zugunsten des Spaßes lieber stecken. Wir beachten die Spinner daraufhin nicht mehr… Nach Marinus dürfen wir dann. Wir spielen wie auf Speed, gehen voll nach vorn (heißt doch so im Rock-Fachjargon, oder?). Unsere Show wird zu einer 1A Rockpose. Wir lachen uns nach fast jedem Song kaputt und werden am Ende von »Marinus« mit Bier in »Mandearmen« umbenannt. G.T. danach covern souverän »Refused«, sind aber nette Jungs. Danach Bier, Bier und nochmehr Bier. Hip-Hop Party am Auto, inclusive Breakdance Contest. Unser Thommy versucht danach total betrunken, auf Englisch einen vollkommen politisch unangetasteten jungen Menschen zu agitieren »and don´t forget, killig Jews is bad…«, der weiß nicht was Thomas will, findet aber alles »very interesting«. Noch ein Bier für alle und gute Nacht »Dünndarmstadt«!

30.09.04//Leipzig/LiWi: »Fahrn, Fahrn, Fahrn auf der Autobahn…«
Pünktlich um 13:00 Uhr aus Darmstadt abgedüst, da wir spätestens um 18:00 Uhr in Leipzig sein wollten. WOLLTEN! »Oh ein Stau…«, »hallo wie gehts?«. Fahren wir mal in Eisenach runter…»Oh auch hier ist Stau, super…«. Gegen 18:30 Uhr sind wir immer noch irgendwo in der Pampa. Philipp und ich wetten, dass er es nicht bis 21:00 Uhr zur LiWi schafft. Dank eines Riesenbleigewichtes auf dem Gaspedal verliere ich die Wette. Schnell Essen reingeschoben, vollkommen fertig (obwohl ich sehr schön zu Radiohead geschlafen habe!) und das wo wir heute alles geben müssen! Ich als Sauberkeitsfanatiker noch kurz unter die Dusche beim Thommy und ab zur LiWi. »Petethepiratesquid« (lustiger Name) begrüßt, die »Stop its!« kurz vollgelabert und schon gehts los. »Pete« sind sehr gut, ich aber leider noch zu sehr im Auto sitzend und laufend Menschen begrüßend. Danach wir, ROCKT und macht allen sichtlich Spaß, Abend gerettet. Danach leider viel zu kurz mit Beatpunk Sebastian geredet (oder geschrien!?!) und Abbe (Christoph, Groupie und guter Freund since 1999) begrüßt. Er wird uns mit Thommy für den Rest der Tour begleiten. »Stopt it!« finde ich irgendwie geht so, zum Schluß gefallen mir zwei-drei Songs doch noch ziemlich gut (macht Bier Lieder besser?). Kann man noch weniger zu tanzen als zu . Danach Tobi und Samba Olé anne Turntables, leider kommt keine wirkliche Tanzstimmung auf. Was soll´s, nächstes mal! Bierchen schmeckt wieder lecker. Super Nachtlager bei Thomas bezogen und was haben wir gut geratzt, vor allem Abbe, durch zwei Türen den gesamten Waldbestand Leipzigs abgesägt. Das Schnurrbartprojekt wächst den dreien langsam über die Lippen. Sieht das Scheiße aus. Ich halte mich da raus, einer muß ja das Boybandimage pflegen…

01.10.04//Aschaffenburg/JuKuZ: »Alles voller Planeten«, »Mann, ist das warm hier« und leider eine schlechte Nachricht..
Nach einem nettten Frühstück auf nach Bayern (Grusel). Kein Stau, RatzFatz da. Das JUZ ist sauber und ein Mittelding zwischen häßlich und nett. Die Leute da sind aber supernett! Nach Tonnen von Nudeln und Salat (»darfs noch mehr sein?«), beginnen wir. Leider etwas betrübt, da Christoph uns morgen schon wieder verläßt. Seine Mutter ist sehr krank… Scheiße. Ich falle während »we are the factory« fast in Ohnmacht, meine Güte ist das warm in diesem Laden. Das Publikum ist so Jugendzentrumspublikum, aber klatscht brav. Es entstehen wunderbare Photos, dank »Shokei Andel«. Nach uns spielen »Pete«, mir ist aber kotzübel durch die Wärme und ich muß erstmal etwas durch die Gegend latschen. Nach der Hälfte des Konzerts bin ich aber wieder da…»Shokei« höre ich auch mehr, als dass ich sie sehe. Der Plattenstand steht leider an einer unmöglichen Ecke und ich habe Schicht, na ja. Nach dem Konzert noch Uli in Darmstadt angefunkt, weil wir keine Pennplätze haben. Der kommt extra vom »Amen81« Konzert um uns in die Villa zu lassen und pennt dann auch da. Nochmal vielen Dank Uli!!! Die Stimmung ist echt betrübt nach dem Konzert, wir machen aber noch ein paar Späße mit den »Petes« und »Shokei«. Verbimmeln noch ein paar Platten und düsen dann nach Darmstadt. Zum Feiern ist echt keiner mehr aufgelegt, so dass wir alle schnell ins Bettchen hüpfen.

02.10.04//Erfurt/besetztes Haus: »Spätes Essen, Demotamtam und ein Dieb der sich Arschloch nennt«
Morgens relativ früh aus den Federn, da wir Christoph bei Frankfurt an einer Raste absetzen müssen, weil sein Bruder ihn mit nach Hause nimmt. Schade und traurig zugleich!!! Wir verabschieden uns kurz von Uli und »Enddarmstadt« und schon geht es wieder auf die Piste. Das Frühstück besteht aus Zähneputzen und Deo irgendwo hinsprühen. Nachdem wir Christoph sicher bei seinem »Bro« abgeliefert und uns herzlichst verabschiedet haben, gehen wir bei »McD« Frühstücken, mh lecker. Na ja, schon Schlimmeres gegessen, aber sauteuer und irgendwie auch unbefriedigend. Wenigstens taugen die Toiletten (Tip: auf Tour immer den Schlüssel für die Behinderten Toilette besorgen, sauber hoch drei!!!). Schnell wieder auf die Autobahn Richtung Osten. Wir kommen ziemlich früh an, da wir zum Glück keinen Stau bei Eisenach haben. Sagen kurz »Hallo«, sehen das sich das Haus ziemlich rausgeputzt hat. So mit richtiger Bühne und Bar. Dann erstmal in die Stadt und diese zum ersten Mal angeguckt. Thommy auf der Dauersuche nach Schokobrötchen (diese Ossis!!!, Bananen würde ich ja noch verstehen…). Irgendwo in einer Nobelkneipe neben »Zombieeinheitsfeier« Besuchern lassen wir uns dann auf einen Kaffee nieder. Ich mache die ganze Zeit Zivibullenwitze, ohne zu schnallen dass welche neben uns am Tisch sitzen. Diese machen sich dann auch schnell vom Acker, die dachten bestimmt »Oh meene Jüte mir sind enttarnt«. Danach zurück zum Haus und den Aufruf zur Kundgebung gegen die Einheitsfeier gelesen. Unterstützenswert, aber leider teilweise etwas über´s Knie gebrochen… Besonders das Plakat finden wir irgendwie doof, »Deutschland hassen« (schon ok) und dann diese Typ Marke Hooligan mit zwei fett in die Kamera gehaltenen Mittelfingern… Irgendwann trudeln auch »Marinus« ein, »Egotronic« so nebenbei begrüßt… Es gibt sehr spät, aber sehr gutes Essen und dann müssen »Marinus« schon ab auf die Bühne. Ich finde sie gut, leider braucht das Publikum wohl wieder Geballer, Dummpunk oder so… Keiner rührt sich, relativ wenig Applaus und »Marinus« verkrampfen etwas. Dann sind wir dran! Leider bei uns fast das Gleiche, die Hütte relativ voll, aber Stimmung kommt da nicht auf. Mein Bewegungsradius wir durch diverses auf der Bühne rumliegendes Kabelzeugs und so ziemlich eingeschränkt, so dass ich auch nicht den Eintänzer machen kann. Und warum müssen einem Scheinwerfer immer direkt in die Fresse scheinen? Die Leute klatschen brav, während wir schwitzen. Das soll hier aber keiner falsch verstehen, es hat schon Spaß gemacht, aber mit einigen anderen Konzerten der Tour verglichen war es eben nur mittelmäßig. Dann kommen »Egotronic« und rocken das Haus. Ich finde es ganz gut gemacht, aber auch irgendwie eine Band, die ich mir nicht unbedingt auf Platte kaufen müsste. Dem Thommy noch schnell alle Platten verkauft, T-Shirt und Buttons sind geschenkt. Was hätten wir manchmal ohne das kleine Helferlein gemacht? Schnell das Auto eingeräumt, Kohle kassiert, Bier an der Tanke gekauft, wo auch so Scheißnazis gerade am einkaufen sind und dann ab zum Pit in die WG, schnell noch ein paar Becks für alle und schlafen…

03.10.04//Hamburg/Astra-Stube: »Superkonzert, Superschnaps und Superpunk«
Am nächsten Morgen bin ich etwas gerädert aufgewacht, obwohl ich noch einen bequemen Schlafplatz neben Thommy und Marek im Bett hatte… Thommy mußte mir immer seine Arme übers Gesicht legen oder sich auf mich draufwälzen (er hat es ja nicht absichtlich gemacht). Dann Frühstück mit diversen Demoteilnehmerinnen und etwas Körperhygiene (Zähneputzen), manche finden noch Zeit zum Duschen. Daniel von »Marinus« schaut etwas angenervt aus der Wäsche, mir ist da auch zuviel Trubel und ich will das lieber in Ruhe machen. Ab in den Bus und die weiteste Strecke nach Hamburg gefahren. Wir nehmen noch Marco von »Marinus« mit, da deren Kombi ziemlich überladen ist und Thomas in Erfurt bleibt um doofe Deutsche zu hassen… Thomas herzlich verabschiedet, leider etwas hektisch. Der Nerd wird bestimmt noch öfter bei »« mitfahren, wenn er sich noch ein paar Witze mehr draufschafft ist auch alles super. »Küßchen« Thommy! Irgendwann müssen wir mal haltmachen und entscheiden uns für eine Raste mit »Burger King«. Leider treffen auch 25 Busse mit Opas, Omas und anderen tollen »Einheitswochenendfeiermeiern« ein, die Klos sind überflutet mit Menschen und irgendwie ekelig. Der Veggie-Burger schmeckt aber trotzdem. Leider darf der Pilot immer die Musik auswählen und Philipp fährt und möchte »Tortoise« hören. Ich kriege eine Stunde fast einen Schreikrampf, die andern findens gut. Dafür mag Marco »Sunny Day Real Estate« und »I am Kloot« nicht. Wir einigen uns dann auf »Van Pelt« und »The Lapse« und alle sind glücklich! Wir haben keinen Stau und kommen pünklich um 18:00 Uhr in Hamburg an. Beim Ausräumen des Buses fällt mir auf, dass ein Flightcase mit Fußschaltern, Kabeln und meinem Gitarrengurt fehlt. Das ist Scheisse, denn die Sachen kosten fast 500,- Euro zusammen. Tja, da wurde mir wohl beim Beladen in Erfurt mal eben meine Kiste gezockt. Ich improvisiere dann mit angegaffertem Gurt und schalte eben nicht so oft hin und her. Hoffe das alles trotzdem rockt! Herr Bredtmann, unser Plattenboss trudelt auch ein. Wir gehen erstmal zu ihm Essen und ich fühle mich wie ein Zombie. Ich brauche eine Dusche, ein Bett und dringends etwas zu Essen. Letzteres wird mir dann schnell erfüllt und mundet trotz seiner Einfachheit ausgezeichnet! Heute Abend spielen als Konkurrenz »Superpunk« und »Stop it!«, wir stellen uns auf null Leute ein. Nach dem Essen dackeln die anderen zur »Astra-Stube« zurück, ich gehe erstmal duschen und etwas relaxen. Das wirkt Wunder. So fit fühle ich mich seid drei Tagen nicht mehr. Marinus legen heute mal wieder los und irgendwie ist das Konzert traurig schön, denn es wird das letzte mit André sein! Der möchte einfach was anderes machen… Das Konzert ist sehr gut und die 20 Leute die doch noch gekommen sind spenden brav Applaus und wippen mit. Danach muß ich mir erstmal Gitarrenkabel leihen und einen Gitarrengurt. Dann sind wir dran. Auch wenn mir dreimal das Kabel aus dem Amp fluppt und mir gleich nach zwei Songs eine Saite reißt ist es total super! Die Stimmung in der »Astra-Stube« ist ziemlich gut und man merkt nicht, dass da nur zwanzig Leuten stehen. Wir geben noch zwei Zugaben und dann ist die Tour auch schon vorbei. Nach dem Konzert hören wir wieder Andrés Hip-Hop CD und dancen etwas. Die »Astra-Stube« gibt einen Jägermeister nach dem nächsten aus und wir sagen nicht nein. Irgendwann wollen wir dann aber doch ins »Mutter« gehen und beschließen morgen um 10:00 Uhr unseren Kram aus der »Astra-Stube« zu holen. In der »Mutter« fließen dann noch diverse Biere durch unsere Kehlen und ich glaube wir Gröhlen ziemlich rum. »Superpunk« tauchen irgendwann auf und ich kann es mir einfach nicht nehmen lassen die zu fragen, wieviele Leute denn bei denen waren » So 600« wird mir gesagt, dann gehts ja gerade noch so! »Stop it!« haben wir dann auch noch in unserer kleinen Runde begrüßt, sichtlich amüsiert darüber wie betrunken man sein kann. 2/3 »« und 3/4 »Marinus« sind dann so gegen 3:00 Uhr ins Bettchen gefallen. Der Rest in Form von Marco, Philipp, Moritz und Mr. Bredtmann haben noch bis gegen 7.00 oder 7:30 Uhr gefeiert. Um 10.00 sollen wir an der »Astra-Stube« sein um das Equipment rauszuholen… Die »Frühzubettgeher« schaffen das auch, nur leider fehlt von einer »Marinus« und einem »« jede Spur. Nach mehrmaligem Handyterror schlagen sie dann absolut fertig und nach Schnaps stinkend auf! Wir trennen uns an der »Astra-Stube« von »Marinus« und gehen zu Herrn Bredtmann Frühstücken, obwohl Philipp nicht so wirklich Hunger hat und über Kopfschmerzen jammert. Nach einem leckeren Frühstück beim Plattenboss geht es ab nach Bielefeld. Da räumen wir nur noch den Kram in der Proberaum, geben den Bus ab und ich bringe die beiden zum Zug nach Köln… Das war die »we are the factory« Tour von »«, begleitet von »Marinus«, »Petethepiratesquid«, »Shokei«, »Stop it!« und »Year Future«… Danke nochmal an alle, die etwas mit der Tour zu tun hatten, die uns begegnet sind, die uns gefüttert und in Ruhe schlafen lassen haben. Bis bald von »«


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