Von Sebastian

Ein Klassiker des guten Geschmacks (und der Religionskritik): Ähnlichkeitswettbewerbe mit Heiligkeiten der Weltreligionen (gern auch von Sekten). Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wollte die Titanic ein solches Schaulaufen veranstalten und lud im Museum für komische Kunst Caricatura zum Mohammeddoppelgängercontest. Beworben wurde das Ganze als »gefährlichste Veranstaltung der Buchmesse«. Jedoch mussten die Partyplaner nun vom Caricatura eine Absage wegstecken. Dazu Leo Fischer von der Titanic: »Mit einer unverständlichen und bizarren Entscheidung hat sich die Stadt Frankfurt um einen vergnüglichen Abend gebracht«. »Über das Satireverständnis der Stadtväter wird man sich demnächst mal unterhalten müssen.«, sagte der Titanic-Redakteur der Frankfurter Rundschau, »Das Frei-Abo für die Stadt steht jedenfalls zur Disposition.« Nach Ausweichräumlichkeiten halte man derzeit Ausschau, weiß jedoch auf der Homepage des Magazins die Hoffnungen zu dämpfen: »das könnte sich aber wegen allgemeinem Buchmessenwahnsinn in Frankfurt schwierig gestalten.«
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