Von Caro
Das Haldern Open Air Festival, auf dem ich noch nie war bringt jetzt als Record Company »HALDERN POP« auch Platten raus. Aber bevor ich mich selbigen widme, muss ich noch auf das letztjährige Open Air mit gleichem Namen zu sprechen kommen. Das wurde nämlich dem heimische Obst und Gemüse gewidmet – eine Vorstellung die ich selbst als Vegetarierin ganz schön Panne finde: Kampf dem französischen Apfel, oder wie?
Jedenfalls hat das Gemüse-Label jetzt zwei neue Scheiben draußen, der ersten von Amphibic »Film in my head« konnte bei Beatpunk niemand etwas abgewinnen und geht umgehend wieder zurück.
Die zweite heißt »The Human Thing« von der Band »Das Pop« und selbige erheben den Namen zum Programm, denn sie spielen, wie könnte es anders sein Pop-Musik und zwar mit Flöte, Zucker plus allem was sonst noch dazu gehört.
Auch wenn das eventuell wenig einladend klingt, kann man die Platte dennoch oder auch gerade deswegen gern haben. Jedenfalls den ersten Song »You« höre ich überaus häufig. Oft auch nur, um dem Rest nicht lauschen zu müssen. Wer es aber dann doch schafft, die ganze Platte durchzuhören, wird am Ende dafür belohnt, denn als letzter kommt der erste Song nochmal. Diesmal jedoch auf Deutsch – da will wohl jemand in die Ouote, die der Bundestag nunmehr den heimischen Radiosendern nahegelegt hat. Das wird wohl nix, weil unters Reinheitsgebot fallen nun mal keine Belgier.
Zu guter letzt das Fazit als logischer Schluss: wenn »You« nicht so ein vortrefflicher Herzschmerz-Popsong wäre, könnte man auch den Rest der Scheibe geniesen. Denn die anderen Songs, sind ohne den ersten viel besser, verlieren in dem Vortrefflichen jedoch ihren Glanz. Aber so sind sie nur das Beiwerk – zu einem wunderschöne Popsong.
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