31.12.2007 / 11:53 am
Von Sebastian
Die schwedische Band Leiah erfinden die Gitarre auf jeden Fall nicht neu. Soviel steht fest. Ihr neues Album »Sound and Diversity« bringt keine neuen Klangfarben, keine neuen Facetten, keine Experimente. Gefühlsbetonter Emopop, wie ihn bereits Get Up Kids oder By A Thread überragend spielten findet sich auch auf dieser Scheibe. Es ist immer relativ dämlich in Schubladen zu stecken, nach Vergleichen zu katalogisieren, weil die nie wirklich treffen, sondern in seinem rationalen Wahn die Eigentümlichkeiten der Musik einer Band weghobeln. Doch bei Leiah geht das perfekt. Quasi ohne Kollateralschäden.
Das macht sie aber nicht schlechter. »Sound and Diversity« ist ein weiteres schönes Stück Pop in einer ganzen Reihe anderer. Sie taugt zum Entre Billet für Traurigkeit und Melancholie und garantiert in emotionalen Stunden den bruchlosen Übergang zu Only if You Call Me Jonathan und artverwandten Kollegen.
Leiah verstehen perfekt das Spiel mit den Kontrasten: der Wechsel des Tempo, der abrupte Bruch des Riffs, das Umkippen der Verzerrung in melodiös-cleane Klangflächen.
Live kann ich die Schweden hier nur wärmstens empfehlen. Ich hatte vor Kurzem die Möglichkeit sie in Budapest vor einem unheimlich langweiligem Publikum zu sehen. Sie verstanden es aber auch dort, das Heft in die Hand zu nehmen und ihr Ding durchzuziehen. Perfekt gestylt, perfekt performed und unvergleichlich sexy.
So das war’s von hier oder um es mit dem Song »Etelna Etelna« aus dem hier zu besprechenden Album zu sagen: »Fuck You and Good Bye!«
31.12.2007 / 11:53 am
[…] Außerdem wurde darüber schon z.B. hier und hier und hier gebloggt und sehr ausgiebig hier rezensiert. Gut abgeschnitten hat der Film bei KritikerInnen und BloggerInnen meistens nicht, nur […]
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