Christentum, Fundamentalismus, Islam, Israel, Radio, Religion, Terror
Von Radio-Crew
…dachten wir uns angesichts der weltweiten Empörung über ein paar mäßig witzige Mohammedkarikaturen und widmen somit unsere neueste Radiosendung dem Thema religiöser Fundamentalismus, Religionskritik und der Notwendigkeit eines Bilderverbots. Es wird darin um Islamismus gehen, um den Iran und schließlich um die Utopie menschlicher Emanzipation.
Zunächst versuchen wir einen Blick auf die Hintergründe des religiösen Fundamentalismus zu werfen und einen historischen Abriss über die Entwicklungsgeschichte des Islamismus, speziell der Muslimbrüder in Ägypten und ihre Auswirkung auf die Ideologie islamistischer Terroristen weltweit, zu liefern.
Im zweiten Teil hört ihr Auszüge eines Interviews mit Wahied Wahdat‑ Hagh vom Middle East Media Research Institute (MEMRI).Er arbeitet zum Schwerpunkt Iran und erklärt, inwiefern der Khomeinismus eine totalitäre Herrschaftsform darstellt. Seine Grundthese lautet, dass eine Demokratisierung im Iran institutionell ausgeschlossen ist und die Bedrohung durch die islamistische Staatsideologie durch die iranischen Atomwaffenpläne nicht nur Israel sondern mittlerweile auch Europa betrifft. Außerdem beleuchtet er den repressiven Alltag im Iran und die Rolle Teherans in Bezug auf islamistischen Terrorismus.
Die Sendung schließt mit einer Religionskritik am aktuell geforderten Bilderverbot um gleichzeitig auf die Notwendigkeit eines ganz anderen
Bilderverbots, nämlich dem der Utopie menschlicher Emanzipation, zu sprechen zu kommen. Dies ist notwendig im Rückblick auf die lange Tradition quasireligiöser Verirrungen, nicht nur durch die Parteien mit dem K im Kürzel, sondern auch in den Passagen des Kapitals, die die Unterwerfung des Individuums unter ein höheres Ziel, in diesem Falle den Kommunismus, fordern.
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