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Egotronic und Plemo Russian Tour 2005

Von Torsun

Ein guter Teil des -Hofstaates weilt derzeit in der , um in St.Petersburger Kaschemmen und Moskauer Nobeldiskos ein Feuerwerk großer Gefühle und höchst tanzbarer Kleinkunst zu entfachen. Die Daheimgebliebenen müssen sich jedoch nicht grämen. Exklusiv, hautnah und packend berichtet Torsun über Wodka, Kneipenschlägerein und andere reizende Begebenheiten.

27.-30.09.05//BERLIN//ST.PETERSBURG

Am 27. versammelte sich unsere Reisegruppe, bestehend aus Rlemo, der Boss (Audiolithlars), Arni, Artur, Hoerm und mir zum Trainingslager im Feuermelder in Berlin. Nach erfolreichem Abschlusstraining mit Bier und Korn ging es dann am 28. mit dem Flugzeug nach , wo wir von unseren Bookern am Flughafen abgeholt wurden. ist fett! Soviel war auf den ersten Blick zu erkennen. Der erste Blick sollte allerdings bis jetzt unser letzter klarer gewesen sein, da sich das Klischee vom ständig Alkohol trinkenden Russen zu bestätigen scheint. Und wir wollen ja nicht auffallen und ständig als Reisegruppe erkannt werden. Wie sagte schon vor der Tour: »hier kannst du ruhig mal einen Abend nichts trinken können. Dort heißt das dann: musst du lernen!« Erleichtert wird der ständige konsum durch die extrem tiefen Preise für Bier und Zigaretten, was bei einigen von uns schon Umzugspläne in die Hirne zauberte.
Nun gut, weiter im Text: am Abend ging es mit einem Nachtzug, der so groß war, dass garantiert komplett Berlin in ihm Platz finden würde, weiter nach St. Petersburg. Auch groß, auch fett und wir sind bei jemandem untergebracht der ständig Platten für uns auflegt und somit quasi als persönlicher Reisegruppen-DJ fungiert. Es ist fantastisch, im selben Haus gibt es einen Spätkauf, der rund um die Uhr alles was das Herz begehrt feilbietet… und unsere Herzen strotzen nur so vor Begierden.

Gestern Abend gingen wir dann in einen Club, dessen Einrichtung dem Style einer Abi-Abschlussparty glich. Ich kann nur sagen: wie geil ist das denn. Als wir den Laden betraten, tanzte vor uns eine spärlich bekleidete junge Dame, welche allerdings schon 5 Minuten später in einem Sessel kauerte und den Boden mit erbrochenem benetzte. Es ist unfassbar. Solch ein massives offenes Balzverhalten ist mir vorher – wenn überhaupt – nur selten begegnet.
Ob das an den langen dunklen Wintern hier liegt? Wer weiß. Nachts spielte sich noch eine wahrlich absude Szene ab: ein junger Mann (extrem betrunken) verließ den Club mit einer chicken Nachttischlampe in der Hand. Wenig später sah man ihn draussen am Boden liegend umringt von zwei Türstehern die ihn bearbeiteten. Aua. Igendwann brachte der eine der beiden die Lampe, welche mitlerweile ganz schön verbeult war – so als wäre auch sie von den Türstehern bearbeitet worden – wieder nach drinnen und organisierte sich ein Taschentuch um seine blutende Faust zu verarzten… Rauhe Sitten. Da die Zeit knapp wird, erspare ich euch an dieser Stelle Geschichten von Fotosessions im Regierungsviertel mit heruntergelassener Hose und ende mit den Worten: heute abend ist der erste Gig! es kann nur geil werden!

01.10.05//ST.PETERSBURG

Am 01.10. war es endlich soweit und die erste Show stand an. Nachdem wir tagsüber schon so einige Biere getrunken hatten machten wir uns abends auf den Weg in den Red Club in St. Petersburg, welcher in den handelsüblichen Touristen-Infos als absolut angesagter Szeneclub beworben wird. Vor dem Laden stand eine riesige Ansammlung Teds und Rockabilly-Leuten. Wir wunderten uns schon, als wir darüber aufgeklärt wurden, dass vor unserem Auftritt noch ein Rock-Konzert stattfand, welches aber mittlerweile zu Ende sei. Das Publikum würde jetzt wechseln.

Wir bahnten uns unseren Weg durch die Menge und wurden von Securities in einen Extraraum gebracht, in dem wir nach Alkohol und Waffen untersucht wurden. Sehr ungewöhnlich…
Dann ging es in den Konzertsaal. Ein wirklich cool eingerichteter Raum mit großer Bühne und Videoprojektor an der Decke für visuals. Ein sehr freundlicher Techniker machte mit uns den Soundcheck, wobei schon einige Gäste anwesend waren, die auch sofort drauf lostanzten. Das konnte nur gut werden.

Um 12 Uhr gingen die Tore auf und eine menge Leute strömten in das Gebäude, in dem es außer dem Konzertsaal noch einen kleineren Club und 2 VIP-Lounges im oberen Stock gab.
DJs legten zur Einstimmung der Gäste einige lo-fi-tunes auf, während wir im Backstage chillten. Dort waren außer uns noch einige recht junge Leute, die – bitte festhalten – Crack rauchten. Was soll man sagen…

Um halb 2 betrat die Bühne und schon beim ersten Song begangen die Leute – etwa 400 an der Zahl/alle extrem stylo gekleidet – auszurasten, zu tanzen und zu schreien. Im Hintergrund wurden visuals präsentiert, die auf die Show abgestimmt waren und wirklich prächtig aussahen.

Es war einfach nur geil wie die Crowd abfeierte. Nach einer Stunde waren wir an der Reihe. Wir betraten die Bühne und das selbe Schauspiel wiederholte sich: erster Song, totaler freak-out!

Nach etlichen Zugaben verließen wir die Bühne und ab diesem Zeitpunkt war nichts mehr wie vorher. Jeder wollte mit uns plaudern, Autogramme mussten geschrieben werden und wir mussten für Fotos posen. Desweiteren gab es auch so manches unzweideutiges Angebot. Wir tranken, tanzten und redeten die ganze Nacht. Um 7 Uhr mussten wir aufbrechen um den Bus zu erreichen, welcher uns zum nächsten Auftrittsort bringen sollte. An der Halte redeten wir darüber, dass so ein Abend nur schwerlich zu toppen wäre. Wir sollten uns täuschen, aber davon berichte ich erst morgen…

09.10.//Cherepovec

Die 2. Show fand in einem Klub namens Terminal mitten in der russischen Provinz in Cherepovec statt. 9std Busfahrt lagen schon hinter uns als uns ein extra angeheuerter Fahrer an einer Raststätte mitten im Nichts abholte. Der Fahrer redete die komplette Fahrt ohne Unterbrechung und wir überlegten ob man nicht ein paar spoken words tapes von ihm aufnehmen und feilbieten sollte. In der Stadt angekommen fuhren wir erst mal zu einer Wohnung, welche für unseren Aufenthalt angemietet wurde. Nach einigen Bieren ging es los zum Soundcheck.

Was für ein Laden!!! Eine riesige Großraumdisco welche aus einem typischen 80er Jahre Depeche Mode Video in dieser Stadt materialisiert wurde, strahlte uns entgegen und lehrte uns ehrlich gesagt ganz schön das fürchten. Eine Bühne gab es nicht wirklich. Allerdings war ein Teil einer Erhöhung (wirklich sehr hoch) für die DJs und Liveacts mit Metallketten – passend zum ganzen Laden, der nur aus Metall und Beton bestand‑ abgetrennt. Wir waren schwer verunsichert, ob das wirklich die richtige Zielgruppe für unsere Show wäre. Diese Befürchtung sollte sich allerdings als komplette Fehleinschätzung herausstellen.

Die Leute vor Ort hatten per Radio und Flyer mächtig die Werbetrommel gerührt und als wir nach dem Essen wieder den Laden betraten war dieser schon mächtig gefüllt. Nach offiziellen Angaben waren 700 zahlende Gäste anwesend und die Veranstalter waren happy, dass sogar die absolut hipsten der Stadt gekommen waren. Gegenüber der »Bühne« tanzten auf einer weiteren Erhöhung einige sogenannte Go-Go-Girls. Wie geil ist das denn? dachten wir nur, zumal der Boss (the one and only ) vorher noch witzelte, dass es ihn nicht wundern würde, wenn irgendwann auf dieser Tour so etwas passieren würde. Nun gut. Gegen 2 Uhr betrat die Bühne und wurde schon mit wildem Gekreische empfangen. Der erste Beat und 700 Leute außer Rand und Band. Unfassbar!!! Hörm, der Boss und ich standen wie paralysiert in der Menge und beobachteten das unglaubliche Spektakel. Nach jedem Track frenetischer Jubel gefolgt von wildem Getanze und der ständigen Forderung nach mehr.

Als fertig war, wurden wir vom Veranstalter angekündigt. Tosender Lärm, noch bevor wir überhaupt den ersten Ton gespielt hatten. Ich hab sowas noch nie erlebt. Der MTV-Award den wir gerade zum Chillen glotzten ist dagegen ein Kindergeburtstag. Die Leute im Publikum waren wirklich heiß. Die Go-Gos gegenüber allerdings auch. Lustig ist, das diese Frauen wirklich prima tanzen können, außer zu punkrock-rhythmen…haha.

Nach dem Konzert wurde alles noch unfassbarer. Ich hab noch nie in meinem Leben so viele Hände geschüttelt, für so viele Fotos posiert und Autogramme gegeben. Ein normales Bewegen in diesen Räumlichkeiten war absolut unmöglich. Von dem massiven Aufkommen von unmoralischen Angeboten ganz abgesehen (ich würde diese als extrem offensiv bezeichnen).
Wir genossen noch einige Zeit den Trubel um uns, bevor wir zur Aftershow-Party in unsere Wohnung aufbrachen. Dort tranken wir die ganze Nacht mit den Veranstaltern, welche wirklich absolut prima waren – und deren Freunden. Es ist wirklich geil hier. Als Musikant hat man hier immer einen Haufen Leute

um sich rum die mit einem feiern wollen. Echt super.

Am nächsten Tag hatten wir frei und zogen etwas durch die Stadt. Ständig wurden wir erkannt und mussten wieder Hände schütteln. Nicht leicht, bei so einem Trubel den Boden unter den Füßen zu behalten. Am Abend ging es dann zum Zug zurück nach St. Petersburg. 1000 Dank an die Veranstalter. Wir lieben euch!!!

Freie Tage

Nach der Riesen-Show fuhren wir zurück nach St.Petersburg und hatten nun einige Tage frei, die wir für ausgiebiges sight-seeing nutzten. Wir besuchten das Mahnmal für die Belagerung von St.Petersburg. Ein riesiges Gelände mit einer unglaublichen Anzahl an Massengräbern. Unglaublich wie die Deutschen da gewütet haben müssen!

Desweiteren machten wir eine Bootsfahrt zum Panzerkreuzer Aurora, welcher sozusagen den Startschusz zur russischen Revolution abfeuerte. Eindrucksvoll! Danach wurde ich krank und musste leider das Bett hüten, als die anderen einen Ausflug nach Kronstadt machten. Die Erkältung hatte allerdings den positiven Nebeneffekt, dass ich der Einzige war, der mal einen Tag nicht betrunken war. Leider verpasste ich dadurch aber auch den DJ-Abend vom Cheff. Alles in allem waren die freien Tage sehr chillig.

Die 3. Show oder ein familiärer Abend

Die 3. Show spielten wir wieder in St.Petersburg. Diesmmal allerdings ohne grosse Werbung und in einem kleinen Laden, welcher mehr eine Künstlergaststätte war, in der einige Zeit vorher auch Chumbawamba spielten, wie einem Plakat zu entnehmen war. Es kamen etwas mehr als hundert Leute, womit der Raum allerdings gut gefüllt war. spielte als erstes und hatte den schwierigen Job die Leute dazu zu bringen, von ihren Esstischen aufzustehen, was ihm aber – wie sollte es anders sein – locker gelang. Er und Arni lieferten eine tolle Show ab und die Leute tanzten und applaudierten heftig. Danach kamen wir und auch uns gelang es wieder die Leute bei der Stange zu halten. Alles in allem würde ich sagen: das war der erste gig mit der gewohnten Anzahl an Leuten und Stimmung.

Nach der Show war leider nur kurz Zeit um sich zu betrinken und mit einigen Leuten zu plaudern, da in der Nacht unser Zug nach fuhr und wir den nicht verpassen durften. Schade eigentlich, waren doch wieder viele nette und interessante Leute da. Kann man nix machen. In sind die Entfernungen einfach grösser und man ist immer etliche Stunden unterwegs. also noch schnell Bier gekauft und ab zum Zug. erwartete uns!

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In den frühen Morgenstunden erreichten wir und waren (obwohl schon mal da gewesen) doch sehr verzückt über die Größe der Straßen und Häuser. Untergebracht wurden wir in ‘ner riesen Nobelbude von ‘nem netten Kerl in ‘nem Bau aus der Stalinzeit. Es gab alles. Fette Badewanne, Riesen-Fernseher mit DVD und ‘ner menge Filme. Also war erst mal Glotzen und Chillen angesagt. Abends ging es dann zum Club.

Was für ein Nobelschuppen, mit massiver Kleider‑ und Gesichtskontrolle, wobei die Securities alle mächtig freundlich waren. Im Backstage wurde uns erst mal ein Essen wie aus einem Nobelrestaurant im Film aufgetischt. Dazu wurde Saft gereicht. Lecker.
Nach dem Soundcheck hatten wir einige Stunden Zeit, da das Konzert erst gegen 3 Uhr nachts beginnen sollte. Wir nutzten diese und pilgerten zum Roten Platz, den wir alle bis dato nur aus dem Fernsehen kannten und waren schwer geflasht, wie eindrucksvoll das alles bei Nacht auszieht.

Als wir zurück kamen war der Laden schon prächtig gefüllt mit wahrlich sehr stylish gekleideten Leuten, welche vom DJ schon ordentlich eingeheizt bekamen. Lustiger weise traf ich dort eine Bekannte (große Marxistin, welche auch Seminare gibt), die in gerade ihren Doktor macht. Während ich mit ihr plauderte, wurden die anderen von Fans, welche uns schon in St.Petersburg sahen, mit Vodka abgefüllt. Als ich dazu kam, hatten alle schon glasige Augen und musste aufholen, was mir aber einigermaßen gelang.

Diesmal spielten wir als erstes und betraten um 3 Uhr schon mächtig angetrunken die Bühne. Hörm wollte unbedingt die erste Ansage machen, brachte aber nur ein schwer trunkenes Febrabbel heraus, wofür er nichts desto trotz massiven Applaus erntete. Alles klar, konnte nur gut werden.

Wir fingen an und sofort ging das Getanze und Gejohle los. Irgendwann enterten die ersten die Bühne zu Stage-Dive, was aber relativ schnell von den Sicherheitsleuten unterbunden wurde. Sowas kannten die da nicht, wie wir später erfuhren. Kurz gesagt: es war sehr, sehr geil.
Nach uns legte los, der mittlerweile auch alles andere als nüchtern war. Arni war allerdings so betrunken (oder so ähnlich ;o)), dass er die Bedienung des CD-Players etwas verpeilte. Tat aber der Stimmung nicht wirklich einen Abbruch. Am Ende stürmte ich noch die Bühne und sang mit im Duett. Lustig war als irgendwann eine junge Frau die Bühne stürmte, Tango forderte und unverblühmt anzubalzen begann. Geiler Rock-Rave-Shit.
Nach dem Konzert legten DJs noch prächtige Musik auf und wir mussten ständig mit irgendwelchen Leuten für Fotos posieren, während unser Gastgeber aus unseren Backstage-Raum vollkotzte. Hätte man ihm gar nicht zugetraut. Ich fands lustig.
In den frühen Morgenstunden schloss der Laden und wir nahmen ein Taxi nach hause. Geile Scheiße, die schon Lust auf den Gig am nächsten Tag machte, welcher leider unser letzter sein sollte.

Für immer Punk… oder no future

Der letzte Gig in fand in einem Laden statt, welcher denen, die wir in Westeuropa bespielen, am ähnlichsten war. Ein kleiner aber feiner Keller, der leicht runtergerockt wirkte. Schönes Ambiente und leckeres Essen.

Nach dem Soundcheck gingen wir noch eine Weile spazieren, was anscheinend eine in sehr geschätzte Beschäftigung ist, wie wir auf unserer Reise so manches mal feststellen durften. Kaum zurückgekommen starteten wir umgehend das Warmtrinken bis irgendwann (diesmal nicht gar so spät) und Arni (übrigens auch als Herr Nüchtern bekannt.. warum, bleibt mir allerdings nach dieser Tour schleierhaft) die Bühne betraten. Sie sollten rocken! Das selbe Schauspiel, wie eigentlich die ganze Tour. Soll heißen: alle am Tanzen und Schreien.
Nach etlichen Zugaben bestiegen wir die Bühne und nach anfänglichen Startschwierigkeiten fingen auch wir uns und es entwickelte sich eine Sause, welche einem Abschlusskonzert durchaus würdig war. Nachdem Artur und unser Gastgeber Slava schon fleißig mitgesungen hatten, kam am Ende die komplette Crew auf die Bühne. fing irgendwann an zu einem Playback »no future« zu gröhlen. Wir und fast der komplette Saal stimmten mit ein. Wenn das mal nicht Punkrock ist, weiß ich auch nicht. Die Sex Pistols wären vor Neid im Boden versunken.

Nach dem Konzert – wir waren alle mächtig blau – legte ein DJ geile Trashmusik auf und es wurde getanzt was das Zeug hielt. Ein Teil von uns fuhr schon mal vor zum Pennplatz. , Hörm, Artur und ich blieben, da wir die Abschlussparty noch auskosten wollten. Irgendwann brach ich sturtzbetrunken auf der Bühne tanzend zusammen und schlief umgehend ein. Etliche Drinks später tat es mir gleich, bis uns unsere Kollegen weckten und nach hause verfrachteten. Dort angekommen fanden wir die nächste Party vor die noch im Gange war. Was soll man tun? Na klar, weitersaufen.

Die Party zog sich noch eine ganze Weile mit der ein oder anderen prächtigen Entgleisung weiter bis wir endlich alle in einen süssen Schlummer fielen.

Am nächsten Tag machten wir gegen Abend noch etwas sight seeing, chillten prächtig und packten schonmal, da am nächsten Tag unser Flieger zurück nach Deutschland ging. Ein trauriger abschied, aber wir kommen wieder!!!

Wir danken Slava und seinen Freundinnen und Freunden, die diese Reise möglich gemacht haben. We love you!!!


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